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Junge Menschen, Ferien, Camp, Baden, Essen, Schlafen… und dann ein Workshop über Diskriminierung/Antidiskriminierung? *

Talsperre Hohenwarte – idyllische Heimat, wir haben für uns festgestellt, wann, wer das letzte Mal hier gewesen ist und das ist sehr-sehr lange her. Schade, denn es ist ein außergewöhnlich schönes Plätzchen.

Wir hatten Diskriminierung und Antidiskriminierung im Gepäck – schwierige Themen in der Ferienzeit? Kann das klappen? Ja, denn wir sind auf viele tolle junge Menschen gestoßen. Diskussionen und sich diesen stellen, das mögen wir sehr. Das Konzept ging auf.

Jeder der jungen Leute und auch jeder von uns hat mindestens schon einmal eine Bewertung anhand von tatsächlichen oder zugeschriebenen gruppenspezifischen Merkmalen bekommen. Man baut sich Schutzmechanismen, hat Angst, schreit, lässt Fäuste sprechen. Wir sind über diese Merkmale eingestiegen, das triggerte. Wir wollten Lösungen finden.

Dazu gab es von uns Angebote für Kopf und Hände, die auch Spaß machten. Man kann immer schwer beurteilen, wie weit wir durchgedrungen sind. Aber in anschließenden Gesprächen ohne Workshopzwang kam doch der ein oder andere Spruch, der hängengeblieben ist.

Es braucht Zeit und wir brauchen viel mehr Zeit für junge Menschen. Leider frisst uns das Tagesgeschäft immer wieder auf. Aber glaubt uns, nach so einem Tag denken auch wir sehr viel nach. Die jungen Leute vom Kinder- und Jugendverein „Römer“ Zeulenroda-Triebes e. V. haben uns einen wunderbaren Tag beschert.

Großes Lob an die Mitarbeiter*innen, euch gebührt jede Unterstützung!!!

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Bundesweites, zivilgesellschaftliches Bündnis "WIR im Land"
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